10 Minuten täglich: So baue ich Lichttherapie in meinen Alltag ein
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Kein kompliziertes Programm, keine feste Pflicht – sondern ein kleines Ritual, das sich ganz natürlich in den Morgen einfügt.
Wenn ich jemandem erkläre, wie ich die Bioptron-Lampe in meinen Alltag integriert habe, ist die erste Reaktion oft: „Aber das ist doch aufwendig?“ Ist es nicht. Es sind ein paar Minuten am Morgen – und sie fühlen sich nicht wie Pflicht an, sondern wie ein Geschenk an den eigenen Körper.
Hier erkläre ich, wie das bei mir konkret aussieht – und was man dabei beachten sollte.
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Grundsätzlich kann man die Lampe zu jeder Tageszeit verwenden – das Licht wirkt unabhängig davon, ob es Morgen, Mittag oder Abend ist.
Für die Gesichtsanwendung empfehle ich aber persönlich den Morgen – und zwar aus einem ganz praktischen Grund: Man sollte ungeschminkt sein. Das Licht wirkt direkt auf die Haut, und Make-up sitzt dann als Barriere dazwischen. Wer tagsüber ungeschminkt bleibt, kann die Lampe natürlich jederzeit verwenden. Für alle anderen ist die Morgenroutine die eleganteste Lösung.
Meine Vorbereitung: Was ich vorher mache
Ich reinige zuerst das Gesicht. Dann trage ich das Hyperlight Fluid Fusion Spray von Zepter auf – direkt auf die gereinigte Haut. Darüber kommt die Gesichtscreme, ob Zepter oder ein anderes Produkt, das ist persönliche Präferenz. Die Kombination aus Spray, Creme und Licht verstärkt die Wirkung aller drei – das Licht fördert die Aufnahme der Pflegeprodukte in tiefere Hautschichten.
Dann: Haare nach oben binden oder zurückstecken, damit das Licht ungehindert überall hinkommt. Und Hals und Dekolleté ein Stück freigeben – das Licht strahlt ohnehin ein wenig in diese Bereiche, und sie profitieren davon genauso. Wer möchte, kann in der Woche auch gezielt zweimal das Dekolleté oder die Hände behandeln – die Haut dort dankt es.
Das Ritual selbst – wie es bei mir aussieht
Ich schalte sanfte Musik ein. Das kann Klassisches sein – ich höre manchmal Ö1 – oder eine ruhige Meditationsmusik von YouTube, oder auch leichten Morgenjazz, einen Swing-Jazz. Musik, die den Tag weich beginnen lässt.
Das Handy lasse ich in der Küche. Keine Benachrichtigungen, kein Scrollen.
Manchmal sage ich meiner Lampe sogar guten Morgen. Das klingt zugegeben ungewöhnlich – aber wer ein Werkzeug täglich nutzt und seine Wirkung spürt, entwickelt eine Art stille Dankbarkeit. Und Dankbarkeit darf ruhig ausgesprochen werden, auch gegenüber einem Gerät.
Danach sitze ich vier bis fünf Minuten mit geschlossenen Augen vor dem Licht. Manchmal denke ich über den Tag nach, ganz ruhig. Manchmal denke ich gar nichts – ich spüre einfach die Energie auf meiner Haut. Es ist eine Art Kurzmeditation, die sich nebenbei auch noch um Gesicht, Hals und Dekolleté kümmert.

Und manchmal – wenn ich nach dem Aufwachen eine leichte Reizung in den Augen spüre, wie man sie gelegentlich hat – blinzle ich kurz und öffne die Augen für wenige Sekunden. Ich habe dabei nie das Gefühl von Schmerz oder Unbehagen, sondern eher das Gegenteil: eine sanfte Wärme. Ob das Licht bei geschlossenen Augen auch zur Heilung beiträgt, dazu gibt es Hinweise in der Forschung – meine persönliche Erfahrung ist jedenfalls durchaus positiv.
Wie oft? Ganz nach Körpergefühl
Es gibt keine starre Regel. Ich habe gelernt, meinem Körper zuzuhören: Manche Tage spürt man den Impuls deutlich – heute brauche ich das. An anderen Tagen ist er nicht da, und das ist auch in Ordnung. Das Licht von gestern oder vorgestern wirkt noch nach.
Anders sieht es aus, wenn man ein konkretes Thema hat: eine Verletzung, eine Hautirritation, eine vorherige kosmetische Behandlung, die heilen soll. Dann ist es sinnvoll, die Anwendung in den entsprechenden Tagen regelmäßiger einzuplanen. Der Körper braucht dann die regelmäßige Unterstützung.
Zum Abschluss: Was dieses Ritual wirklich ist
Zehn Minuten am Morgen – mit Musik, mit Licht, mit einem freien Kopf. Kein Bildschirm, kein Druck, keine To-do-Liste.
Das ist kein Luxus. Das ist Selbstfürsorge, die sich nebenbei auch noch körperlich bemerkbar macht. Und genau dafür steht diese Lampe bei mir.
Dieser Artikel schildert meine persönliche Routine. Er ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an eine ärztliche Fachkraft.
→ Weiter lesen: Permanent Make-up und Lichttherapie – wie beides zusammenpasst
