Was ich lese — und warum Bücher meine kleine Universität sind
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Ich lese heute andere Bücher als vor drei Jahren. Das sagt wahrscheinlich mehr über eine innere Veränderung als jeder Lebenslauf.
Es gibt einen Moment, an dem man merkt: Die Bücher, die man liest, haben sich verändert. Nicht weil man sie bewusst gewählt hat — sondern weil man selbst ein anderer Mensch geworden ist.
Von Fachliteratur zu Bewusstsein
Über 25 Jahre Executive Search bedeuten auch: viel Lesen, das dem Beruf dient. Studien, Marktberichte, Führungsliteratur. Das hatte seinen Wert. Und es hat seinen Platz behalten.
Aber parallel dazu — und in den letzten Jahren immer stärker — ist eine andere Art von Lektüre hinzugekommen. Bücher über Quantenphysik und Bewusstsein. Über innere Arbeit und Transformation. Über das, was bleibt, wenn man alles Funktionale mal weglässt.
Diese Bücher haben meinen Horizont erweitert. Ich habe dadurch die Möglichkeit erhalten, vieles aus einer ganz anderen Sichtweise zu sehen. Vieles wird darin beschrieben, was ich mir oft schon dachte oder fühlte.
Was mich gerade beschäftigt
Ich lese mehrere Bücher parallel, je nachdem, was mich an bestimmten Tagen besonders interessiert. Nicht linear von Anfang bis Ende, sondern nach Kapiteln, die mich im Inhaltsverzeichnis gerade ansprechen oder wo ich ad hoc Informationen brauche. Ein Kapitel hier, ein Gedanke dort. Manchmal lese ich denselben Absatz zweimal — nicht weil ich ihn nicht verstanden habe, sondern weil er etwas in mir berührt, das noch nachklingt.
Themen, die mich gerade beschäftigen: die Verbindung zwischen Quantenphysik und Bewusstsein, Heilung durch innere Arbeit, Bewusstseinserweiterung, die Frage, was Realität wirklich ist und welche Rolle unsere Wahrnehmung dabei spielt. Dazu: alles rund um das Thema Sterben, Tod und Übergang — ein Thema, das mich nicht ängstigt, sondern interessiert und das ich für wichtig halte.
Meine Buchempfehlungen — was mich wirklich bewegt hat
Das sind keine Pflichtlektüren. Das sind Bücher, die ich selbst gelesen habe und die bei mir etwas hinterlassen haben. Manche haben mich bestätigt. Manche haben mich herausgefordert. Alle haben mich bereichert.
Jetzt! Die Kraft der Gegenwart — Eckhart Tolle
Das Buch, das erklärt, was Präsenz wirklich bedeutet — und warum der Verstand so oft im Weg steht.

Eine neue Erde — Eckhart Tolle
Wie das Ego unsere Wahrnehmung formt — und wie man sich davon löst, ohne sich selbst zu verlieren.

12 Rules for Life — Jordan B. Peterson
Unbequem, direkt und tief. Über Verantwortung, Ordnung und das, was das Leben bedeutungsvoller macht.

Verändere dein Bewusstsein — Michael Pollan
Eine ehrliche, gut recherchierte Auseinandersetzung mit der Erforschung psychedelischer Substanzen und ihrer Wirkung auf das Bewusstsein.

Die Pforten der Wahrnehmung — Aldous Huxley
Ein Klassiker. Klein, dicht, unvergesslich. Über Wahrnehmung, Realität und die Grenzen des Geistes.

Higher Self — Gregor Hasler
Psychiatrie trifft Bewusstseinsforschung — ein Schweizer Psychiater über das, was jenseits der klassischen Medizin liegt.

Verwobenes Leben — Merlin Sheldrake
Pilze als Schlüssel zum Verständnis von Netzwerken, Intelligenz und Verbindung. Faszinierend und überraschend berührend.

Verkörperter Schrecken — Bessel van der Kolk
Das Standardwerk über Trauma und wie der Körper erinnert, was der Verstand vergessen möchte.

Eine Einladung
Was liest Du gerade? Und wann hast Du zuletzt etwas gelesen, das Dich wirklich verändert hat — nicht informiert, sondern berührt?
Falls Dir nichts einfällt: Umso schöner — dann steht Dir eine Entdeckung noch bevor.
Bücher sind geduldig. Sie warten so lange wie nötig. Und wenn man bereit ist, sind sie da.
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